
Das Projekt Gieszerstraße 16 ist ein selbstorganisiertes, offenes und unkommerzielles Projekt im Leipziger Westen. Das Projekt hat sich seit seiner Gründung zu einem Anlaufpunkt für ein breites Spektrum entwickelt und ca. 80-100 MitstreiterInnen wirken in den einzelnen Teilprojekten mit. So entstanden das Lesecafé, die Proberäume, die Veranstaltungsräume, Atelier- und Ausstellungsräume, Werkstätten (Holz-, Metall-, Keramik- und Fahrradwerkstätten), ein Kostümverleih, eine Druckerei und ein Sport- und Bewegungsraum. Nicht zuletzt ist die Gieszerstraße 16 auch ein Wohnprojekt für bis zu 25 Leute.
Das Projekt ist so organisiert , dass einzelne Projekte nur entstehen, wenn sich die NutzerInnen zusammenschließen und sie gemeinsam aufbauen und organisieren. Dabei sollen keine Hierarchien entstehen, Entscheidungsprozesse und Organisationsstrukturen müssen so durchschaubar sein, dass neu Hinzukommende gleichberechtigt aktiv sein können.
Die Gesamtorganisation liegt bei dem wöchentlich tagenden NutzerInnenplenum, das nach dem Konsensprinzip arbeitet. Wir verstehen uns als offenes Projekt, in dem unterschiedliche NutzerInnen und damit verschiedene Ansätze, Lebensrichtungen und Altersgruppen wieder in einen Austausch untereinander kommen.
Es ist uns wichtig, so in bestehende gesellschaftliche Diskussionen einzugrifen, sie zu beleben, voranzutreiben und möglichst vielfältige Bevölkerungskreise anzusprechen; den Menschen Mut und Mittel in die Hand zu geben, Konflikte und Probleme gemeinsam zu lösen